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Was tun, wenn das Zuhause nicht sicher ist?

Wie die Corona-Krise häusliche Gewalt verschärfen kann

Die aktuelle Corona-Krise stellt viele Familien und Partnerschaften vor große Herausforderungen. Zu wenig Platz, Bewegungsmangel und Unsicherheit sorgen für Anspannung. Auch Zukunftsängste, finanzielle Sorgen oder ungewohnte Tagesabläufe verstärken den Stress. So kommt es häufiger zu Streit, Aggressionen oder Gewaltausbrüchen.

In dieser schwierigen Situation steigt das Risiko für eine Zunahme häuslicher Gewalt. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten, sich Hilfe im Familien- oder Freundeskreis oder bei einer Beratungsstelle zu suchen, durch Kontaktsperren oder Quarantäne eingeschränkt.

Was sie selbst für sich tun können

Wenn Sie oder Ihre Kinder zuhause Gewalt von Gewalt betroffen sind, können Sie sich an Beratungsstellen in der Region Schleswig-Flensburg und bundesweite Angebote, die teils Tag und Nacht erreichbar sind, wenden! Die bieten schnelle und unbürokratische Beratung – telefonisch, per WhatsApp oder per Internet. Sie sind nicht allein!

Nicht nur Mädchen und Frauen benötigen Hilfe. Auch Jungen und Männer können sich beraten lassen. Adressen finden Sie auf der Homepage www.buendnisfrau.de, auf dem Notruf-Nummer-Plakat, oder wenden Sie sich einfach an die Gleichstellungsbeauftragte, Andrea Heinrich.

Was Sie als Freunde oder Nachbarn tun können

Wenn Sie Warnsignale bemerken, die auf häusliche Gewalt hindeuten, ignorieren Sie diese bitte nicht. Für Betroffene kann es in dieser Zeit der sozialen Isolation besonders wichtig sein, Hilfe und Unterstützung zu erfahren. Auf der Seite www.buendnisfrau.de finden Sie nützliche Tipps.