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Das Gleichstellungsbüro des Amtes Kropp-Stapelholm

Das Gleichstellungsbüro existiert seit dem 01.03.1992. Wir setzen uns für Chancengleichheit von Frauen und Männern ein.

Die Arbeit basiert auf dem Verfassungsauftrag des Grundgesetzes Artikel 3 Absatz 2:

»Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.« 

sowie auf der Verfassung des Landes Schleswig-Holstein Artikel 6:

»Die Förderung der rechtlichen und tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ist die Aufgabe des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie anderer Träger der öffentlichen Verwaltung. Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass Frauen und Männer in kollegialem öffentlichen Beschluss und Beratungsorgan zu gleichen Anteilen vertreten sind.«

Kompetenzen der Gleichstellungsbeauftragten

Die Position der Gleichstellung ist hat folgende Kompetenzen:

  • Direkte Zuordnung zum Bürgermeister (Stabstelle)
  • Unabhängige Ausübung der Tätigkeit
  • Redeberechtigung in Gemeindevertretung, Amtsausschuss sowie in allen weiteren Ausschüssen
  • Frühzeitige Beteiligung in allen Angelegenheiten, die die Belange von Frauen als Einwohnerinnen oder als Mitarbeiterinnen der Verwaltung berühren, so dass ihre Anregungen, Vorschläge und sonstigen Stellungnahmen berücksichtigt werden können
  • Selbstständige Öffentlichkeitsarbeit

Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten

Die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten sind verankert in der Hauptsatzung der Gemeinde Kropp sowie in der Hauptsatzung des Amtes Kropp-Stapelholm.

Aufgaben sind unter anderem:

Im Sozial- und Familienbereich:

  • Förderung und Unterstützung des Ausbaus von Kinderbetreuung
  • weitere Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie,
  • Weiterentwicklung der  Betreuten Grundschulen, Mädchen- und Jungenarbeit, Frauentreffs und -gruppen,
  • Frauen im Leistungsbezug des SGB XII, Aufrechterhaltung der Angebote für Frauen, die von Gewalt betroffen sind;
  • Begleitung des demografischen Wandels

Im Gesundheitsbereich:

  • Beachtung unterschiedlicher Gesundheitsaspekte bei Frauen und Mädchen sowie Männern

Im Kulturbereich:

  • Berücksichtigung von Künstlerinnen bei Ausstellungen, Konzerten sowie Lesungen, Kultur- und Bildungsangebote für Frauen,
  • Aufarbeitung der weiblichen Historie des Krieges

Im Verkehrsbereich:

  • Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs,
  • sichere Parkplätze und Beteiligung bei der Verkehrsplanung

Im Bau- und Planungsbereich:

  • Beachtung von Genderaspekten  bei der Planung von öffentlichen Baumaßnahmen

Im Erwerbsbereich:

  • Begleitung und Unterstützung von Beschäftigungsmaßnahmen für Frauen,
  • Beteiligung an der Umstrukturierung des Arbeitsmarktes zur Sicherung der Chancengleichheit von Männern und Frauen,
  • Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen,
  • Erhöhung des Anteils von Existenzgründungen durch Frauen

In der gesamten Verwaltung

  • Prüfung der Ausschussvorlagen,
  • Stellungnahmen zu Anträgen der Fraktionen und Verwaltung,
  • Frauenfördermaßnahmen in der Verwaltung, die eine ausgewogene Beteiligung von Frauen und Männern bei Einstellungen, Beförderungen, Aus- und Fortbildung sichern.
  • Einführung von Gender Mainstreaming in allen Bereichen und Ebenen der Verwaltung
  • Beachtung von der Thematik Vereinbarkeit Familie und Beruf

In der Kommunalpolitik:

  • Erhöhung des Anteils von Kommunalpolitikerinnen in den Gemeindevertretungen
  • Angebote für Schulungen des politischen Ehrenamtes
  • Netzwerke installieren









Jahrestage

Internationaler Tag gegen weibl. Genitalverstümmelung - 06. Februar

Das „Inter-African Committee on Traditional Practices Affecting the Health of Women and Children“ (IAC) rief im Jahr 2003 den „Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung“ aus, um die Weltöffentlichkeit auf das Problem aufmerksam zu machen. Die seit 1984 bestehende Organisation IAC kämpft seit vielen Jahren mit Aufklärungskampagnen gegen die genitale Verstümmelung.

Verbreitung

Aktuellen Angaben von Unicef zufolge leben weltweit mehr als 150 Millionen Mädchen und Frauen, die an ihren Genitalien verstümmelt wurden. Jedes Jahr werden erneut etwa drei Millionen Mädchen Opfer dieser Praktik – das sind 8.000 Mädchen und Frauen täglich.
Traditionell wird weibliche Genitalverstümmelung in 28 Ländern Afrikas praktiziert. Besonders viele junge Frauen und Mädchen sind in afrikanischen Ländern wie Ägypten, Guinea, dem Sudan und Eritrea betroffen. In Ägypten liegt der Anteil der zwangsbeschnittenen Mädchen und Frauen beispielsweise bei 91 Prozent.

Genitalverstümmelung auch in Deutschland

Vereinzelt wird Genitalverstümmelung auch im Süden der Arabischen Halbinsel und in einigen Ländern Asiens (wie in Teilen Indiens, Indonesiens, Malaysias oder Sri Lankas) vorgenommen. Auch in Deutschland sind Mädchen dem Risiko ausgesetzt, hierzulande oder im Ausland an ihren Genitalien verstümmelt zu werden. Nach Schätzungen der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes leben in Deutschland etwa 23.000 Frauen und Mädchen, die Opfer von FGM (female genital mutilation) wurden oder davon bedroht sind.

Lebenslange Folgen

Bei der Genitalverstümmelung wird die Klitoris teilweise oder vollständig entfernt. In besonders schwerwiegenden Fällen wird die Vagina zugenäht und nur eine kleine Öffnung belassen. Für die Frauen und Mädchen hat die Genitalverstümmelung neben lebenslangen Traumata oft Infektionen und Komplikationen bei der Geburt zur Folge, die zum Tod führen können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bis zu 25 Prozent der Betroffenen an den unmittelbaren und langfristigen Folgen sterben.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.unicef.org/protection/

https://www.unfpa.org/female-genital-mutilation

https://www.frauenrechte.de/

Equal Care Day - 29. Februar

Was ist Care?
Care-Arbeit beschreibt die unbezahlten und bezahlten (re-)produktiven Tätigkeiten des Sorgens und Sich-Kümmerns, ist Fürsorge und Selbstsorge. Sie beginnt mit der Begleitung und Versorgung Neugeborener und
Gebärender, reicht über die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern im Vor- und Grundschulalter, die familiäre und professionelle Pflege und Unterstützung bei Krankheit oder Behinderung, über die Hilfe zur
Selbsthilfe, unter Freund*innen, Nachbar*innen, im Bekanntenkreis, bis zur Altenpflege, Sterbebegleitung und Grabpflege. Der Care-Begriff, der der Equal Care Day-Initiative zugrunde liegt, meint also auch das ganz
alltägliche, immer wiederkehrende Kümmern und Versorgen aller Haushaltsmitglieder, und das Wissen, die Organisation und Verantwortung (‘Mental Load’) die es dafür braucht. ‚Care‘ meint nicht nur die körpernahe
Care-Arbeit, sondern schließt auch Kochen, Putzen, Reparaturen und alle Arbeiten im Haushalt mit ein, und beginnt in manchen Ländern schon mit dem Besorgen von sauberem Trinkwasser oder Brennholz.

Was ist Equal Care?
Equal Care meint die faire und gleichwertige Verteilung von Sorgearbeit; fair nicht nur im Hinblick auf die Verteilung zwischen den Geschlechtern, sondern auch zwischen arm und reich, Alt und Jung, zugezogen und
alteingesessen. Equal Care bezieht alle Sorgetätigkeiten in ihrer Gesamtheit mit ein, ohne einzelne Care-Bereiche herauszugreifen und gegeneinander auszuspielen, um sie in gegenseitigen Wettbewerb zu setzen (professionell und privat, bezahlt und unbezahlt, Erziehung und Pflege, stationär und ambulant…). Gleichwertig bedeutet nicht, dass alle den gleichen zeitlichen Umfang an Care-Arbeit leisten müssten, damit eine faire Verteilung erreicht ist, aber Equal Care ist die Aufforderung an all jene, die von der (privaten) Sorgearbeit profitieren, insbesondere Staat und privatwirtschaftliche Unternehmen, Care nicht als Allgemeingut und Ressource auszubeuten zur eigenen Gewinnmaximierung.Equal Care ist der Appell, Verantwortung zu übernehmen, Care-Arbeit zu honorieren und einen gesellschaftlichen Ausgleich zu schaffen, damit Sorgetätige nicht finanziell und ideell bestraft werden für ihre systemrelevante Arbeit.

Was ist Mental Load?
Mental Load bezeichnet die Last der alltäglichen, unsichtbaren Verantwortung für das Organisieren von Haushalt und Familie im Privaten, das Koordinieren und Vermitteln in Teams im beruflichen Kontext sowie die Beziehungspflege und das Auffangen der Bedürfnisse und Befindlichkeiten aller Beteiligten in beiden Bereichen.

Was ist der Gender Care Gap?
Der Gender Care Gap bezeichnet den Unterschied in der Zeitverwendung für die Sorgearbeit von Frauen und Männern und schließt auch die ungleiche Verteilung der Mental Load mit ein sowie die Lücke im praktischen und theoretischen Care-Wissen.Anders als die Definition, die dem Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung zugrunde liegt, die nur die private, unbezahlte Care-Arbeit und den rein zeitlichen Aspekt berücksichtigt, beziehen wir alle bezahlten und unbezahlten Care-Tätigkeiten im privaten, ehrenamtlichen und im professionellen Bereich mit ein. Denn liegt der Fokus allein auf der Lücke im privaten Haushalt, gerät aus dem Blick, dass vor allem bei jenen Paaren der Care Gap kleiner ist, die in der finanziellen Lage sind, Sorgearbeit auszulagern. Da diese Tätigkeiten in der Regel wieder von Frauen übernommen werden, bleibt so das grundsätzliche Problem der ungleichen Verteilung bestehen. Der alleinige Fokus auf die Zeit macht darüberhinaus die notwendige Expertise und Verantwortung unsichtbar. Wird dieser Anteil schon im Privaten geringgeschätzt, hat das Auswirkungen auf die berufliche Honorierung.

Internationaler Frauentag - 8. März

Der Internationale Frauentag entstand im Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht für Frauen. Initiiert durch Clara Zetkin (1857-1933) fand er erstmalig 1911 statt.
Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA gingen für politische Rechte, bessere Bildung und finanzielle Besserstellung auf die Straße. Ihre zentralen Forderungen waren das Recht auf Mitbestimmung und auf gleichen Lohn.

1912 entstand das Lied „Brot und Rosen“ bei einem Streik von 14.000 Textilarbeiterinnen gegen Hungerlöhne und Kinderarbeit in Lawrence, USA. "Brot und Rosen" wurde zum Motto, um alljährlich weltweit für die Rechte der Frauen einzustehen.

Brot und Rosen
Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag,
durch all die dunklen Küchen und wo grau ein Werkshof lag,
beginnt plötzlich die Sonne unsre arme Welt zu kosen,
und jeder hört uns singen: Brot und Rosen!
Brot und Rosen!
Wenn wir zusammen gehn, kämpfen wir auch für den Mann
weil unbemuttert kein Mensch, auf die Erde kommen kann.
Und wenn ein Leben mehr ist, als nur Arbeit Schweiß und Bauch,
woll'n wir mehr, gebt uns das Leben, doch gebt uns Rosen auch!
Gebt uns Rosen auch!
Wenn wir zusammen gehn, gehn unsre Toten mit,
ihr ungehörter Schrei nach Brot, schreit auch durch unser Lied,
sie hatten für die Schönheit, Liebe, Kunst erschöpft nie Ruh,
drum kämpfen wir ums Brot, und um die Rosen dazu.
Um die Rosen dazu.
Wenn wir zusammen gehn, kommt mit uns ein bessrer Tag.
Die Menschen die sich wehren, wehren aller Menschen Plag.
Zu Ende sei, dass kleine Leute schuften fuer die Großen!
Her mit dem ganzen Leben: Brot und Rosen!
Brot und Rosen!

Seit 1921 ist der Frauentag auf den 8. März festgelegt: in Bezugnahme auf den Streik von Textilarbeiterinnen in Sankt Petersburg am 8. März 1917. Seitdem war seine Geschichte wechselhaft: 1932 unterlag er dem Verbot der Nationalsozialisten, nach dem 2. Weltkrieg geriet er zunächst in Vergessenheit, um dann durch die Frauenbewegung wiederbelebt zu werden. 1975 proklamierte die UNO den 8. März zum Internationalen
Frauentag.
Es ist ein Tag, um sich Erreichtes auf rechtlicher Ebene zu Vergegenwärtigen und auf weiterhin bestehende Ungleichheit, Frauendiskriminierung und Gewaltverhältnisse aufmerksam zu machen. Die berufliche und
gesellschaftliche Gleichstellung genauso wie die wirtschaftliche und politische Chancengleichheit von Frauen und Männern ist bei uns und weltweit noch nicht erreicht. So wird der internationale Frauentag
verschiedentlich begangen: mit Diskussionsforen, Tagungen, Demonstrationen, internationalen Treffen, vielfältigen Veranstaltungen und Festen. Zentrale historische Forderung in Deutschland war das Frauenwahlrecht. Mit Erfolg: Anlässlich der Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung am 19. Januar 1919 wurden die Frauen erstmals reichsweit stimmberechtigt und konnten auch gewählt werden. Die hohe weibliche Wahlbeteiligung lag bei 82%. Von den 423 gewählten Abgeordneten waren 37 Frauen (9,6 %). Heute beträgt ihr Anteil im Bundestag 32,9 %.

Equal Pay Day - 14.03.2021

Equal Pay Day 2021

Internationaler Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern
Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 21 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage und das Datum des nächsten EPD am 14. März 2021. Angenommen Männer und Frauen bekommen den gleichen Stundenlohn: Dann steht der Equal Pay Day für den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.

Gender Pay Gap
Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer, das hat das Statistische Bundesamt berechnet. Als Gender Pay Gap oder geschlechtsspezifische Lohnlücke wird die prozentuale Differenz zwischen Männer- und Frauenlohn im Verhältnis zum Männerlohn bezeichnet. In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl nur sehr langsam verringert. Damit bleiben wir Schlusslicht im internationalen Vergleich. Nur in Estland und der Tschechischen Republik ist die Lücke noch größer. Ein Teil dieser Lohnlücke lässt sich auf sogenannte strukturelle Unterschiede zurückführen. Viele Frauen erlernen Berufe, die schlechter bezahlt sind, arbeiten seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit oder in Minijobs. Doch selbst wenn man diese Faktoren herausrechnet und sich Frauen und Männer anschaut, die in der gleichen Branche und gleichen Position gleich viel arbeiten, dann ergibt sich in Deutschland immer noch eine nicht zu erklärende Lohnlücke von sechs Prozent.

Girls-/Boys-Day - 22.04.2021

Alle Informationen zum Girls-Day bekommen Sie unter https://www.girls-day.de/.

Alle Informationen zum Boys-Day bekommen Sie unter https://www.boys-day.de/.

Brustkrebsmonat Oktober - der Monat ist pink

Der Brustkrebsmonat Oktober gibt jährlich internationalen Anlass, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Der Brustkrebsmonat geht zurück auf eine Initiative der American Cancer Society aus dem Jahr 1985 und findet seither wachsende Beachtung in Industrieländern. Die Veranstaltungstage werden in den einzelnen Staaten von Organisationen individuell festgelegt. Benefizveranstaltungen finden vorwiegend in der letzten Oktoberwoche statt.


Geschichte
In der Bundesrepublik haben die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe vom Anfang an diesen Gedenktag durch Aktionen und Sachinformationen unterstützt. Inzwischen nutzen die Landeskrebsgesellschaften in Deutschland den Monat, um bundesweit auf ihre regionalen Aktivitäten in diesem Bereich hinzuweisen. Die Informationsarbeit der Stiftung Deutsche Krebshilfe wird von ihren eigenen Organisationen sowie von der Frauenselbsthilfe nach Krebs mitgetragen.

Rosa Schleife als Symbol
Von den USA aus verbreitete sich die Rosa Schleife als Symbol dafür, auf die Problematik der Brustkrebserkrankungen hinzuweisen. Sie dominiert als Erkennungszeichen bei Veranstaltungen in Nord- und Südamerika. Die Schleife wird auch immer häufiger in Europa verwendet, wie zum Beispiel 2014 bei Veranstaltungen im Brustkrebsmonat in München sowie von der Schweizer Krebsgesellschaft in Zürich. In beiden Städten wurden Veranstaltungsorte und öffentliche Plätze in Rosa illuminiert. Damit orientierte man sich an Veranstaltungen in Amerika, wo unter anderem vor Jahren bereits das Weiße Haus in Rosa beleuchtet war.

https://brustkrebsdeutschland.de/archiv/tag/brustkrebstag/

https://www.screening-nord.de/

https://www.krebshilfe.de/informieren/presse/pressemitteilungen/brustkrebsmonat-oktober-bewegung/

Internationaler Tag der Frauen in ländl. Gebieten - 15. Oktober

Auf der UNO-Frauen-Weltkonferenz 1995 in Peking wurde von drei Nichtregierungsorganisationen die Idee einer globalen Initiative geboren, die schließlich in der Ausrufung eines “Internationalen Welt-Landfrauentages” gipfelte.

Frauen entscheidend für die ländliche Entwicklung

Offiziell von den Vereinten Nationen als Weltgedenktag proklamiert, wurde der Internationale Tag der Frauen in ländlichen Gebieten zum ersten Mal am 15. Oktober 2008 begangen. Grundlage für den Tag war die am 18. Dezember 2007 von der UN-Generalversammlung verabschiedete Resolution 62/136, wonach „Frauen in ländlichen Gebieten, einschließlich indigener Frauen, eine entscheidende Rolle bei der Förderung der landwirtschaftlichen und ländlichen Entwicklung, der Verbesserung der Ernährungssicherheit und der Bekämpfung der ländlichen Armut zukommt“. In Synergie zum Welternährungstag der Agentur der Vereinten Nationen für die Agenden Ernährung und Landwirtschaft am 16. Oktober wurde der Gedenktag für Landfrauen am 15. Oktober angesiedelt, um auf diese Weise die unmittelbare Nähe zur Bedeutung der Arbeit von Landfrauen in punkto Welternährung aufzuzeigen.
Seit 1997 leitet die Women’s World Summit Foundation (Frauen-Weltgipfel-Stiftung) die Verbreitung dieser Initiative als große globale Kampagne. Die Stiftung bringt jährlich die notwendigen finanziellen Mittel auf, um ca. 15.000 Poster, Informationsmaterial und einen “Offenen Brief an die Landfrauen der Welt” in fünf Sprachen zu drucken und weltweit zu versenden. Verstärkte Medienarbeit soll die Öffentlichkeit und EntscheidungsträgerInnen für die Probleme der Frauen in ländlichen Gebieten sensibilisieren.

Internationaler Männertag - 03.November

Weltmännertag - 18. November

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen - 25. November

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“, ist ein am 25. November jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen.

Orange your City - 25. November bis 10. Dezember

„Orange your city“ ist eine Aktion von UN Women und gehört zur weltweiten Kampagne „16 Days of Aktivism against Gender Violence“ (16 Tage Aktionen gegen Gewalt an Frauen). Vom 25.11.2019 bis 10.12.2019 finden rund um den Erdball Veranstaltungen statt. Gebäude und Wahrzeichen – wie der Turm unserer Bezirksregierung in Arnsberg – werden in Orange beleuchtet. Die Farbe Orange symbolisiert eine hellere Zukunft frei von Gewalt.

Internationaler Tag der Menschenrechte - 10. Dezember

Am 10. Dezember 1948 verlas Eleanor Roosevelt vor den Vereinten Nationen in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (UN-Menschenrechtscharta). Was die Witwe des ehemaligen US-Präsidenten
Franklin D. Roosevelt damals verkündete, war ein historischer Meilenstein: Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit verständigten sich die damals 56 UN-Mitgliedstaaten auf Rechte, die für alle Menschen gelten sollten – über alle Grenzen und Kulturen hinweg. In Artikel 2 der UN-Menschenrechtscharta heißt es: „Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.“


UN-Menschenrechtscharta ist einer der am meisten übersetzten Texte weltweit

48 UN-Mitgliedstaaten stimmten damals in Paris für die Erklärung, Gegenstimmen gab es keine. Acht Länder, darunter die Sowjetunion, Saudi-Arabien und Südafrika, enthielten sich ihrer Stimme. Seither garantieren die Vereinten Nationen in 30 Artikeln das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit, die Gewissens-, Religions- und Meinungsfreiheit, das Verbot von Sklaverei und Folter, das Recht auf Arbeit, Bildung und Gesundheit. Mit Übersetzungen in mehr als 300 Sprachen ist die UN-Menschenrechtscharta einer der am meisten übersetzten Texte.
Der Tag wurde im Jahr 1950 von den Vereinten Nationen zum internationalen Gedenktag proklamiert.

Weitere Infos unter: https://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

Projekt "Plan haben"

Willkommen bei »Plan haben«

Wir freuen uns, dass Sie sich für das Projekt »Plan haben« interessieren.

Gerne stellen wir Ihnen das präventive Projekt für Kinder und Jugendliche in Kropp vor.

Unser Ziel

Durch eine vertrauensvolle Freundschaft zwischen Jugendlichen und Erwachsenen „Paten“ wollen wir Perspektiven für die Alltagsbewältigung und die Zukunft der Jugendlichen entwickeln.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt zur Lenkungsgruppe:
Andrea Heinrich
(Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Kropp-Stapelholm)
Mail: andrea.heinrich@kropp-stapelholm.de
Tel: 04624/72-31

20 Jahre Plan haben
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  • Frauen in der Kommunalpolitik

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