Reiseausweis als Passersatz

Leistungsbeschreibung

Deutschen Staatsangehörigen, deren Grenzübertrittsdokumente zeitlich abgelaufen sind, kann in Ausnahmefällen - gemäß den Bestimmungen des Passgesetzes - von den Grenzbehörden noch unmittelbar vor Grenzübertritt ein Reiseausweis als Passersatz ausgestellt werden.

Der Reiseausweis als Passersatz gilt grundsätzlich nur für die Dauer der jeweiligen Reise, längstens für drei Monate.

Der Reiseausweis als Passersatz ist ein amtliches Dokument, das eine Ausreise aus Deutschland und die anschließende Wiedereinreise ermöglicht. Es ist jedoch kein vollwertiger Ersatz für den Reisepass und auch nicht mit einem vorläufigen Reisepass gleichzusetzen.

Andere Staaten sind zur Anerkennung der Passersatzpapiere nicht verpflichtet. Ihre Nutzung erfolgt insoweit auf eigenes Risiko. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Zielland die Einreise mit diesen Passersatzpapieren nicht gestattet oder eine Luftverkehrsgesellschaft deswegen bereits die Mitnahme verweigert.

An wen muss ich mich wenden?

An die Grenzbehörde der Bundespolizei direkt an der (Staats-)Grenze.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Abgelaufene Grenzübertrittsdokumente, zum Beispiel

•Reisepass / vorläufigen Reisepass oder
•Personalausweis / vorläufigen Personalausweis oder
•Kinderreisepass / Kinderausweis.
Welche Gebühren fallen an?

Für die Ausstellung eines Reiseausweises als Passersatz wird eine Gebühr von 8,00 Euro erhoben.

Rechtsgrundlage

Passgesetz (PaßG),
Verordnung zur Durchführung des Passgsetzes (Passverordnung - PassV).

Abteilung Sicherheit und Ordnung
Herr Ralf Carstens
Telefon: 04624/72-35
E-Mail: ralf.carstens@kropp-stapelholm.de

  • Dezember 2018

    Ausgabe
    Dezember 2018
    PDF, 12,5 MB

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