Diakoniewerk weiht Großküche ein

(Kropp, 06.07.2015) Mahlzeiten für 1500 Menschen werden in den neuen Räumen zubereitet. Die Einrichtung investiert 4,6 Millionen Euro.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde das neue „Schmuckstück Großküche“ der Stiftung Diakoniewerk Kropp mit der feierlichen Schlüsselübergabe seiner Bestimmung übergeben. Auf 1200 Quadratmetern werden von dort die 1500 Bewohner im Unternehmensverbund von Marne bis Schleswig und von Garding bis Eckernförde mit Mahlzeiten versorgt.

4,6 Millionen Euro wurden in den Neubau investiert. 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten nun in den großzügigen Räumen, die mit neuester Technik ausgestattet sind. Auch in puncto Klimaschutz setzt die Stiftung auf ressourcenschonende Technik mit moderner Wärmerückgewinnung und energieoptimierten Küchengeräten. Wärmelieferant ist die naheliegende Biogasanlage, und eine Kooperation mit der Firma Bäko garantiert kurze Wege bei der Warenlieferung.

„Wir haben als Unternehmen einen Plan, aber wir wissen, dass dieser Plan jeden Tag überprüft werden muss“, sagte Pastor Jörn Engler, theologischer Vorstand der Stiftung Diakoniewerk, in seiner Andacht. Es sei stets wichtig, den Menschen mit seinen unterschiedlichen Befindlichkeiten und in seiner Ganzheit zu betrachten. Und dazu gehöre vor allem, solch einen Plan mit denen zu besprechen, die daran arbeiten und jenen, die in dieser Küche arbeiten sollen. Engler wünschte allen, dass „es Ihnen gut tut, was diese Küche hervorbringt“.

„Das war eine sportliche Aufgabe, in nur sieben Monaten seit dem Spatenstich diese Großküche zu bauen“, bestätigte Kreishandwerksmeister Hans Christian Langner als Sprecher der 28 beteiligten Firmen und überreichte den Handwerkshammer an Personalvorstand Sven Roßmann. Das Handwerk freue sich besonders, dass die Aufträge an Firmen aus der nahen Region vergeben wurden.

Besonderer Dank der Firmen ging an den technischen Leiter des Diakoniewerkes, Jürgen Schröder. Er war Ansprechpartner vor Ort – für alle und in jeder Bauphase. „Zeitweise waren 16 Gewerke gleichzeitig auf der Baustelle, und Jürgen musste immer herhalten, wenn irgendwo Schwierigkeiten zu lösen waren“, sagte Langner. „Dank der guten Zusammenarbeit aller haben wir diese Großküche in der vorgegebenen Zeit fertig gestellt“, dankte auch Ove Autzen vom Planungsring Mumm aus Bergenhusen, der für Planung und Bauausführung verantwortlich war.


Auszug der Redaktion der Schleswiger Nachrichten vom 6. Juli 2015


Zum Foto:
Den symbolischen Schlüssel überreicht Ove Autzen (2.v.l.) an Pastor Jörn Engler (l.) unter den Augen von Wolfgang Hauschildt (kaufmänischer Vorstand, 2.v.r.) und Personalvorstand Sven Roßmann.
Ute

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