Kropp macht seine Schule schön - notwendige Renovierungmaßnahmen!

(Amt Kropp-Stapelholm, 03.07.2015) Jetzt muss es schnell gehen: Die Kropper Gemeindevertretung hat am Dienstagabend die Sanierung der Geestlandschule auf den Weg gebracht. Nach längeren und teilweise turbulenten Diskussionen über möglichen Einsparmöglichkeiten genehmigte das Gremium Arbeiten in einer Gesamthöhe von 363.000 Euro. Das Land gibt für die energetische Sanierung des Daches 80.000 Euro dazu. Die Arbeiten sollen in den Sommerferien beginnen.

Die ersten Entscheidungen zeigten, dass sich etwas tut in Kropp: Die Gemeindevertreter gaben ihr Einverständnis zur Aufstockung des Senioren- und Pflegeheimes, das seine Einzelzimmerquote erhöhen muss, setzten neue Honorare für die Kräfte an der Offenen Ganztagsschule fest, bestätigten, dass der Schulsportplatz künftig den Namen „Geestlandstadion“ tragen soll und prüften das Konzept für das neue Baugebiet nördlich des Rheider Weges. In diesem Zusammenhang erklärte Bürgermeister Stefan Ploog, dass beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr ein Umdenken eingesetzt hat, was die Versetzung des Ortsschildes betrifft. „Wir haben dort demnächst drei große Baugebiete, ein Großteil des Kropper Schülerverkehrs spielt sich hier ab. Ich bin zuversichtlich, dass dieses Argument zieht.“

Mit welch bürokratischen Merkwürdigkeiten eine Gemeindevertretung zu tun hat, zeigte der Abschluss eines „Nutzungsvertrages für die Überlassung des Freibades der Gemeinde Erfde“. Hintergrund: Die Schule in Erfde wurde der Kropper Geestlandschule zugeordnet. Somit werden die Erfder Schüler formal als Kropper Schüler angesehen. Und damit diese für den Schwimmunterricht kostenlos das Erfder Freibad nutzen können, wird ein Nutzungsvertrag notwendig.

Breiten Raum nahm die Sanierung der Geestlandschule ein. Nach Auswertung der Ausschreibungen war unstrittig, dass für den Gerüstbau 18 460 und für Dachdeckerarbeiten 254 687 Euro bewilligt werden. Anders bei den Tischlerarbeiten für insgesamt 101 neue Fenster. Hier entspann sich eine intensive Diskussion um die Frage, ob neue Rollläden notwendig sind. An der Südseite auf jeden Fall, hatte der Ausschuss für Schule und Kultur beschloss, wie der Vorsitzende Thomas Ostermeyer (CDU) berichtet. Dieter Mahrt hielt für die SDP dagegen: Er habe gerade gesehen, dass diese Einrichtungen trotz strahlendem Sonnenschein nicht benutzt wurden. Es zeigte sich schnell, dass der Gemeindevertretung das Wissen über einige wichtige Details fehlte, die für die Entscheidung durchaus von Bedeutung waren: Kann man nicht die alten Rollläden weiter nutzen, was bedeutet es für den Kosten, wenn man nur einen Teil der Fenster neu ausstattet?

Die Diskussionen entbrannte und Bürgervorsteher Klaus Lorenzen hatte seine liebe Mühe die Disziplin aufrecht zu erhalten. So unterbrach er die Sitzung, während Bürgermeister Ploog per Smartphone Kontakt mit den beauftragten Firmen aufnahm, um die offenen Fragen zu klären. Nach der Unruhephase beschloss die Versammlung, auf den Einbau von 55 Kellerfenstern und auf neue Rollläden zu verzichten. Stattdessen soll es Vorhänge geben.

Auszug aus der Redaktion der Landeszeitung

von lz erstellt am 03.Jul.2015 | 11:45 Uhr

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