Gemeinderatssitzung Dörpstedt

(Dörpstedt, 06.01.2015) Der Gemeinderat befasste sich in der letzten Sitzung des Jahres mit den Finanzen der Gemeinde.

Vorberaten wurden der Nachtragshaushalt 2014 und der Haushalt für das Jahr 2015. Finanzausschussvorsitzender Carsten Hagge erläuterte die Änderungen. Ein Nachtragshaushalt musste erstellt werden, da sich glücklicherweise die Einnahmen erhöht haben. Eine Nachzahlung bei der Einkommenssteuer erbrachte ein Plus von 75.000 Euro, die Gewerbesteuerumlage, die das Land erhält, reduzierte sich um 13.300 Euro und bei den Grundsteuern A und B erhöhten sich die Einnahmen um 5.900 Euro. Es gab Mehrausgaben bei der Feuerwehr von ca.
2.500 Euro, bei den Ehrenmalen von 2.700 Euro, der Sportstättenunterhaltung von
3.000 Euro und für Personalausgaben ein Mehr von 2.700 Euro. Das Haushaltsdefizit reduzierte sich so von 120.000 Euro auf 13.100 Euro. Dieser Nachtragshaushalt wurde einstimmig angenommen. Der Haushaltsentwurf für das Jahr 2015 übernahm vielfach die Haushaltsansätze des Jahres 2014. Nur bei der Wegeunterhaltung erhöhte sich der Betrag um 30.000 Euro. Bei den Einnahmen wurde der Haushaltsansatz bei der Gewerbesteuer um 50.000 Euro auf 125.000 Euro reduziert und die Gewerbesteuerumlage um 14.200 Euro erhöht und die Schlüsselzuweisungen stiegen um 90.100 Euro auf 183.500 Euro. Die Kreisumlage wurde leicht erhöht auf 178.800 Euro und die Amtsumlage ging um 9.900 Euro auf 90.800 Euro zurück, da einige Aufgaben der Gemeinde nicht mehr vom Amt ausgeführt werden, sondern durch öffentlich-rechtliche Verträge geregelt sind. So sind im Ergebnisplan die Erträge auf 582.500 Euro und die Aufwendungen
auf 595.500 Euro ausgewiesen. Der Entwurf schließt mit einem Minus von
13.100 Euro und fand die Zustimmung der Vertretung. Bürgermeisterin Inka Gottburg-Heuer betonte, dass auch in Zukunft die Einnahmen die Pflichtaufgaben der Gemeinde Dörpstedt nicht ausgleichen können. Die liquiden Mittel sind aufgebraucht. So geht es wohl vielen Gemeinden. „Es kommen sehr schwierige Jahre auf uns zu“. Der Winterdienst (Schneeräumen und Streuen im öffentlichen Bereich) 2014/15 wurde an Einheimische vergeben. Die Abwasserbeseitigung und die dazu gehörende Gebühren für Grundstückskläranlagen werden auf Amtsebene neu geregelt und dem neuesten technischen Stand angepasst. Die Abwasserbeseitigungssatzung und die Gebührensatzung wurden mehrheitlich angenommen. (VSt.)


-Auszug aus "Region Kropp-Stapelholm aktuell" vom Februar 2015

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