Solarpark wird erstellt; Neues Einsatzfahrzeug für die Wehr

(Klein Rheide, 21.12.2014) Die Gemeindevertretung Klein Rheide musste sich mit dem Thema „Solarpark“ erneut befassen, da es einen Besitzerwechsel gab.

Die Eigentumsrechte gingen vom „Solarkontor“ auf den neuen Betreiber „Sonnenenergie Osterhof“ in Galmsbüll über. Die „Watt Manufactur“ ist der Projektträger. Zum Trägerwechsel bedurfte es der Zustimmung der Gemeinde. Geschäftsführer Hauke Nissen erläuterte, dass diese Solaranlage
mit zehn Megawatt Leistung auf einer Konversionsfl äche von ca. zehn Hektar
im Süden der Gemeinde Klein Rheide umgesetzt werden soll. Alle Voraussetzungen
inklusiv der Baugenehmigung liegen vor und sind juristisch abgeklärt. Es wird nach dem Erneuerbare-Energien- Gesetz vergütet. Somit kann mit dem Bau,der ca. vier bis sechs Wochen dauern wird, bald begonnen werden. Dass diese Konversionsfläche keine EEG Fläche sein kann und somit nur als extensive Grünfläche zu benutzen sei, kam als Vorwurf aus der Gemeindevertretung. Diesen Vorwurf wiesen die Betreiber und die Verwaltung jedoch zurück, da dies bei der Clearingstelle abgeklärt wurde und auch nach EEG vergütet wird. Mehrheitlich wurde dem Trägerwechsel zugestimmt. Weiterhin wurde dem Bau einer Mittelspannungskabeltrasse über gemeindeeigenen Flächen zum Anschluss des Solarparks an das Netz der SH Netz AG im Umspannwerk in Kropp zugestimmt. Der Zufluss der vollen Gewerbesteuer an die Gemeinde Klein Rheide wurde mit einer
Zusatzvereinbarung, der mehrheitlich zugestimmt wurde, abgesichert. Nun ist es beschlossen.Die Gemeinde erhält ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W). Der Auftrag in Höhe von 79.360 Euro geht an die Firma Ziegler,und die Übergabe wird im Spätsommer 2015 erfolgen. Am Feuerwehrgrätehaus werden einige notwendige Erneuerungen (Tor, Fenster)in Eigenleistung durchgeführt. Auch eine Heizung und die Deckenisolierung sind angedacht. Für eine Erweiterung am FFW Haus stellt die Gemeinde ca. 5.000 Euro zur Verfügung. Die befristete Sondernutzungsvereinbarung „Heidkuhlenweg“ zwischen der Gemeinde und dem Betreiber der Kiesabbauflächen wurde lang und breit diskutiert. Nach über einer Stunde Diskussion konnte man sich mehrheitlich auf eine abgestimmte Version einigen. (VSt.)


-Auszug aus "Region Kropp-Stapelholm aktuell vom Dezember 2014/Januar 2015"

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