Ein Paradies für Insekten, Vögel und Tiere in Börm

(Börm, 16.11.2014) Joachim Schoof hat auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb mit Biogasanlage seit dem letzten Jahr auf Zwischenfruchtanbau umgestellt, um die Bodenfruchtbarkeit auf Maisböden zu erhalten und nachhaltig zu verbessern.

Begonnen hatte er mit Roggen und Wicke, die er für die Biogasanlage im Juni geerntet und gehäckselt hatte. Direkt danach wurde der Zwischenfruchtanbau
mit Sonnenblumen, Klee, Rettich, Öllein, Erbsen, Wicken, Sorghum, Phacelia und Getreide in den Boden gebracht.Über Winter bleibt alles stehen,bis im Frühjahr das Land mit der Scheibenegge umbrochen und anschließend Mais gedrillt wird. Hierdurch wir die Bodenverdichtung durch Tiefwurzler (Rettich) aufgelöst und der Humusaufbau im Boden verbessert. Stickstoff und Nährstoffe gelangen in den Boden und der Unkrautdruck wird geringer. Diese Saat steht jetzt in Blüte und ist ein kleines Paradies für Blütenbesucher wie Bienen, Schmetterlinge,Insekte und Vögel. Danach ist es im Winter eine gute Nahrungsquelle für Hase, Rebhuhn, Fasan und Reh. Die Biogasanlage hat die Möglichkeit gegeben, diese wirtschaftliche Fruchtfolge einzuführen. Der Mais wird an das Vieh verfüttert und Wicke und Roggen gehen in die Biogasanlage. „Dieser Zwischenfruchtanbau erhält bei Mais die Ertragssicherheit und dem Boden werden die Nährstoffe zugeführt, die er braucht. Ganz wichtig ist, dass auch die Natur hiervon profitiert. Die Europäische Union will Vorgaben für die Fruchtfolge einführen, die ich hierdurch jetzt schon erfülle“, so Joachim Schoof. (VSt.)


-Auszug aus "Region Kropp-Stapelholm aktuell" vom November 2014

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