Gemeinderatssitzung Groß Rheide

(Groß Rheide, 20.10.2014) Die Gemeindevertretung befasste sich mit der Aufgabenverteilung zwischen dem Amt Kropp-Stapelholm und der Gemeinde Groß Rheide. Durch ein Gerichtsurteil ist die Aufgabenübertragung von den Gemeinden an die Ämter eingeschränkt worden.

Die amtsangehörigen Gemeinden und das Amt einigten sich auf einen Vorschlag, der von den Gemeindevertretungen noch beschlossen werden soll. Der büroleitende Beamte Michael Saalberg vom Amt Kropp-Stapelholm erläuterte die Vorschläge. Der Gemeinderat stimmte den Vorschlägen, die die Aufgaben der Amtsvolkshochschule, die Förderung des Tourismus und der Wirtschaft, der Entwicklung ländlicher Räume und den Ausbau des Breitbandnetzes an das Amt übertragen, zu. Gleichzeitig gab es Rückübertragungen von Aufgaben an die Gemeinde, die in extra Verträgen abgehandelt werden. Dies wurde einvernehmlich beschlossen. Für die Bürger ändert sich hierdurch nichts. Um auch für die Zukunft Planungen, Ausbau und Veränderungen im Bereich der Abwasser- und Regenwasserentsorgung vorzunehmen, sollten die analogen Daten auf digitale Datenbänke umgestellt werden. Hierzu müssen Vermessungen und Rohruntersuchungen durchgeführt werden. Besondere Aufmerksamkeit soll dem Regenwassernetz gewidmet werden. Die Kostenermittlung für diese Vorhaben beläuft sich auf ca. 10.184 Euro. Nach längerer Beratung gab es eine einstimmige Zusage. Sorgen macht sich die Gemeindevertretung um das gemeindliche Wegenetz, zu dem es aus der Bevölkerung viele Beschwerden gab. Die Nutzung dieser Wege mit großem Gerät und hoher Geschwindigkeit verursacht Schäden, die durch Geschwindigkeits-und Gewichtsbegrenzungen reduziert werden könnten. Eine generelle Begrenzung auf 30 km/Std. lehnt der Landkreis jedoch ab. Vorgeschlagen wurde, mit den Nutzern Gespräche zu führen. Die lokale Aktion Kuno e.V. beantragt einen Zuschuss bei den Gemeinden, die jetzt statt des Amtes für deren Aufgaben zuständig sind. Durch die Zusammenarbeit aller Betroffenen vor Ort (Ämter, Gemeinden, Landwirte Verbände, Jäger, Angler und Naturschutzvereine) wird die Entwicklung der im Privatbesitz befindlichen Grünflächen im EU-Vogelschutzgebiet selbst in die Hand genommen und nicht von Verwaltungen aus Kiel. Diese Aufgaben hat der Verein sehr erfolgreich umgesetzt, und es flossen dadurch sehr umfangreiche Geldmittel in die Region. Auch die Gemeinden profitieren von der Arbeit des Vereins. Ohne lange Diskussionen beschloss die Vertretung max. 240 Euro pro Jahr zur Verfügung zu stellen. Die Fernwärme GmbH verlegt im „Wieder Weg“ Rohrleitungen. Vorgesehen war, den Bürgersteig auf einer Lange von ca. 500 Metern mit einer Asphaltschicht zu überziehen. Die Mehrkosten von ca. 3.000 Euro für eine Pflasterung, die sinnvoller ist, werden laut Beschluss der Gemeindevertretung von der Gemeinde übernommen. (VSt.)

Auszug aus Kropp-Stapelholm aktuell, Oktober 2014

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