Weißt du noch?

(Kropp, 08.11.2004) Nach 50 Jahren saßen sie wieder wie Schüler auf den kleinen Stühlen ihres Klassenzimmers der Kropper Schule, die sie 1954 mit dem Zeugnis der Mittleren Reife verlassen hatten.

Alle 18 Ehemaligen waren von ihrer -Chefin-Rosemarie Brandt eingeladen worden, 13 waren erschienen, heute mit 66 Jahren Pensionäre aus dem Raum Kropp, Bremen, Dresden. Ihr Berufsleben in sicheren Positionen als Angestellte in unterschiedlichen Betrieben bis zum Professor und Institutsleiter hatten sie abgeschlossen. Und sie hatten ihre Ehepartner mitgebracht, um ihnen den Ort zu zeigen, in dem sie ihre jungen Jahre verlebten. Da gab es natürlich unendlich viel zu erzählen: Erlebnisse aus dem Schulleben, auf Ausflügen, aus dem Unterricht in den verschiedenen Fächern. Die Namen der Lehrer von anno dazumal schwirrten durch den Raum, vor allem des Rektors und Klassenlehrers Hans Jöns. Da waren inzwischen kleine Episoden der Jahre 1950-54 zu tollen Späßen gewachsen, die nun mit viel Heiterkeit hervor gekramt wurden: -Weißt du noch?-
Rektor Lutz Neumann hatte es sich nicht nehmen lassen, die Jubilare zu begrüßen und ihnen aus dem heutigen Schulalltag und dem Unterricht der über tausend Schüler zu berichten Er führte sie durch die -alte Schule-und durch die Anbauten der späteren Jahre, vor allem durch den naturwissenschaftlichen Trakt und durch die Technikräume. Da verstummte fast das Reden. War der Eindruck zu groß? Man hörte nur Bewunderung über die Einrichtung: -Diese Lehr- und Lernmittel hätten wir früher haben müssen! Dann hätten wir es leichter und besser gehabt!- Auch das war Musik für die Ohren des Schulleiters: -Eine so saubere, gepflegte Schule gibt es in unseren Städten nicht, hier keine bespritzten Wände, ordentlich gereinigte Klassenzimmer, hervorragend gefertigte Werkstücke aus dem Unterricht auf den Fluren. Leider bieten unsere Schulen nicht ein so gutes Bild!-
Die Erinnerungen aus der Schulzeit fanden auf der -Seereise-auf der Schlei, in der Rosenberg-Ausstellung und beim Treffen am Abend im Cafe LebensArt lebendige Fortsetzungen. Da kamen vor allem die dicken Alben und einzelne Fotos aus der Schule und den Familienleben auf den Tisch. Ernste Gedanken hatten wenig Platz, eher die lustigen Erinnerungen an die Jugendzeit, die kleinen Sünden beim Abschreiben, die belächelten Streiche hinter dem Rücken des Lehrers und die Späße auf dem Schulhof -die gab es auch schon vor 50 Jahren. (khv)

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