AufklG 51 "Immelmann" 

Eine der jüngsten staatlichen Institutionen innerhalb des Amtes Kropp ist das Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann". Gleichwohl haben der Name des Verbandes, der Flugplatz Jagel und die Kai-Uwe-von-Hassel-Kaserne in Kropp, ihre Geschichte. Der Name "Immelmann" und der Pantherkopf im Wappen führen die Tradition der Aufklärungsgeschwader 51, stationiert in Bremgarten bei Freiburg und 52 in Leck/Nordfriesland fort. Beide wurden Anfang der neunziger Jahre im Rahmen der Anpassung der Bundeswehrstruktur an die geänderte sicherheitspolitische Lage aufgelöst. Der Flugplatz Jagel wurde 1993 durch die Luftwaffe von der Marine übernommen, nachdem das bis dahin hier beheimatete Marinefliegergeschwader 1 ebenfalls der Reduzierung zum Opfer fiel. Der Name Kai-Uwe von Hassel wurde der Kaserne am 16.09.1997 verliehen und erinnert an einen der bedeutendsten Politiker der Bundesrepublik Deutschland, dessen Heimat Schleswig-Holstein war und der immer ein engagierter Verfechter einer wehrhaften Demokratie und eines zusammenwachsenden Europas gewesen ist. 

Das Geschwader fliegt das Waffensystem Tornado, ein mit zwei Triebwerken und Schwenkflügeln ausgerüstetes Kampfflugzeug. Sein Auftrag ist die taktische Aufklärung aus dem Tiefflug und aus mittleren Höhen. Es wird im gesamten Spektrum militärischer Unterstützungsmaßnahmen eingesetzt: vom Beitrag in Katastrophenfällen über Maßnahmen im Bereich des 

Tornado des AG51

Krisenmanagements bis hin zur Teilnahme an der Landes- und Bündnisverteidigung. Daß das AufklG 51 "I" diesen Auftrag erfüllen kann, wurde u.a. 1995/96 bei der Hochwasserkatastrophe am Rhein bewiesen und wird insbesondere seit 1995 beinahe täglich bei den Flügen über dem ehemaligen Jugoslawien im Rahmen der Überwachung des Daytoner Abkommens eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Das Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann" genießt national und international hohes Ansehen und seine Angehörigen tragen bei ihren Einsätzen den Namen ihrer Garnisonsgemeinde Kropp weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Mit seinen mehr als 1.300 Soldaten und ca. 450 Zivilbediensteten, die überwiegend im Einzugsgebiet wohnen, ist es ein bedeutender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Faktor in der Region.

  • November 2017

    Ausgabe
    November 2017
    PDF, 8,0 MB

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