Groß Rheide

Groß RheideEntstehungsgeschichte des Groß Rheider Wappens

Der Ursprung der Gemeinde Groß Rheide liegt vermutlich im Jahr 1250, damals noch "Rhede" genannt. Die "Rhede" war ein Anlieger zur Au, die im Norden der Gemeinde die Lebensader der Landwirtschaft war. Man sagt, dieses Sumpfgebiet sei durch die Au schiffbar gewesen und diente als Verbindung zwischen der Treene bei Hollingstedt und der Schlei bei Haithabu. In Dannewerk wurden die Schiffe auf Rollen über das Land gezogen. Dieser Weg soll auch den Wikingern als Verbindung von der Ostsee zur Nordsee gedient haben.

Die Gemeinde beheimatet auf einer Fläche von 1536 ha ca. 1.047 Einwohnerinnen und Einwohner, wobei ein stetiger Aufwärtstrend besteht, und ist typisch ländlich strukturiert mit Landwirtschaft, Handel und Gewerbe sowie einigen Wohnsiedlungen. Die Gemeinde bestand am 28. August 1999 750 Jahre. Für die kirchliche Betreuung steht den Einwohnerinnen und Einwohnern die Kapelle mit Friedhof zur Verfügung. Außerdem besteht in der Gemeinde ein reges Vereinsleben mit dem DRK-Ortsverein, VDK, TSV Groß Rheide, Frauen- und Männerchor, Jugendsing- und -spielkreis, der Schützengilde sowie dem Jagdverein Hubertus, der für 99 Jahre die Groß Rheider Gemeindejagd gepachtet hat.

Bürgermeister
Werner Koch

Die gute Beziehung der Gemeinde Groß Rheide zur Bundeswehr wurde durch eine Patenschaft zur 1. Schweren-Marinesicherungskompanie des MFG 1 vertieft, welche leider durch den Wandel zum AG 51 Immelmann gestoppt wurde. Man ist jedoch um eine neue Auflage beiderseits bemüht.

Der Gemeinderat ist auf 11 Gemeindevertreter angewachsen und entsendet in dieser Wahlperiode 2 Mitglieder in den Amtsausschuss.

Im Jahr 1989 nahm die Gemeinde ein eigenes Wappen an, welches im Wellenschnitt von Silber und Grün geteilt, oben den Stengeln sich kreuzend drei Eichblätter über Eicheln, unten drei begrannte Getreideähren in verwechselten Farben zeigt. Die Eichenblätter stehen für den Eichbestand, der im Norden der Gemeinde vorherrschend war. Die Au trennt im Wappen den Norden vom Süden, der früher nur mit Heide bewachsen war und heute der landwirtschaftlichen Nutzung - vorwiegend dem Getreideanbau - dient, wofür die Ähren stehen.

1990 wurde ein ca. 20 ha großes Biotop eingerichtet und der Natur zurückgegeben, wodurch der Raubbau an der Natur etwas eingedämmt werden soll.

Weitere Maßnahmen zum Umweltschutz und somit zur allgemeinen Verbesserung der Wohnqualität sind augenblicklich in der Planung bzw. bereits umgesetzt. Es wird ein Wohnbaugebiet erschlossen.

Des Weiteren ist ein Bürgerwindpark in den Gemeinden Groß Rheide und Dörpstedt geplant. Info hierzu: Hier geht es zum Vortrag!!!

Links für die Gemeinde Groß Rheide


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  • September 2016

    Ausgabe
    September 2016
    PDF, 8,0 MB

Veranstaltungstipps

1. Oktober 2016

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