Dörpstedt

DörpstedtEntstehungsgeschichte des Dörpstedter Wappens

Der Ortsname Dörpstedt, im 14. Jahrhundert Dorpstede genannt, bezeichnet eine Dorfstelle. Von der Anlage her ist diese Siedlung der Typ eines Straßendorfes und besteht aus drei Ortsteilen: Dörpstedt, Klove und Bünge.

Dörpstedt grenzt an die Treene und ihren Nebenfluß Rheider Au. Darauf weist auch die Wellenlinie im Wappen hin. Außerdem zeigt es einen Birkhahn - für das ursprüngliche Moorgebiet - und ein Rad - für die Landwirtschaft. Im 18. Jahrhundert war Dörpstedt Teil der Croppharde, danach des Amtes Hollingstedt. Seit 1970 gehört es politisch zum Amt Kropp, seelsorgerisch weiter zum Kirchspiel Holllingstedt.

Dörpstedt zählt etwa 530 Einwohner und ist auch heute noch eine Agrargemeinde mit geringer gewerblicher Erwerbstätigkeit. Am Ende des 18. Jahrhunderts nennt eine Akte 18 Bauern und 17 Kätner: jetzt sind noch 15 Höfe Vollerwerbsstellen.

Im Jahre 1773 wurde die Verkoppelung durchgeführt und dabei der gemeinsame Landbesitz in Eigentum der Bauern umgewandelt. Die Flurbereinigung in den 60er-70er Jahren ordnete den auseinanderliegenden Grundbesitz neu, dabei wurden fast alle Wirtschaftswege mit Plattenspur oder Schwarzdecke ausgebaut.

Wer sich Dörpstedt nähert, der sieht den 38 m hohen Turm der Getreidetrocknungsanlage. Er gehört der Raiffeisenbank eG Kropp, einem Genossenschaftsunternehmen mit Bank, Warengeschäft und Baumarkt. Im Ort befinden sich eine Gaststätte und neun Handwerksbetriebe.

Im Zentrum entstand 1961 eine neue Schule mit Sportplatz. Von 1970 an wurden die Grundschüler aus Börm und Dörpstedt an dieser und an der Börmer Schule unterrichtet. Seit 1996 ist die Dörpstedter Schule nach einem An- und Umbau die alleinige Schule für beide Orte, während in der Börmer Schule ein gemeinsamer Kindergarten entstand.

Bürgermeisterin
Inka Gottburg Heuer

Die Oberstufenschüler besuchen seit 1970 die Schule im Unterzentrum Kropp.

Das Sportlerheim des SV Olympia 72 wird auch dorfübergreifend von Bürgerinnen und Bürgern aus Börm und Dörpstedt genutzt. Daneben steht das 1976 erbaute Feuerwehrhaus. Im Jahre 2003 wurde durch einen Erweiterungsbau die neue Begegnungsstätte das "Dörps- un Sprüttenhus" eingeweiht.

Ein reges Vereinsleben fördert dörfliche Kontakte. Die Bünger Brüderschaft und Scheibengilde von 1753 und die Dörpstedter Schützengilde von 1834 sind die ältesten Bindeglieder in der Gemeinde. Der Männergesangverein "Harmonie Bünge von 1904" und der Frauenchor Dörpstedt von 1977 haben sich 2004 zum Treenechor zusammengeschlossen. Gemeinsam mit dem Feuerwehrmusikzug Groß Rheide / Dörpstedt erfreuen sie die Bürgerinnen und Bürger bei Festen und an persönlichen Ehrentagen. Der Ortsverein des DRK betreut vorwiegend alte und kranke Menschen: sehr beliebt ist der monatliche Treff der Seniorinnen und Senioren. Auch der Ortskulturring und der Treenekreisel bereichern das dörfliche Gemeinschaftsleben.

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  • September 2016

    Ausgabe
    September 2016
    PDF, 8,0 MB

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